...when the sun goes down! Warum gehen wir eigentlich ins touristische Zentrum Lomboks? Right, fuer die billigen Massagen. Unser Fahrer, den's zu der Rinjanitour dazu gab, setzt uns im Herzen des herzlosen Sengiggi ab. Wir marschieren den vielbefahrenen Strip rauf und runter, auf der Suche nach einer guenstigen Unterkunft. Alles voll! Sind die anderen Gaeste auch so scharf auf billy-billig Massagen oder warum tummeln sich die Leute hier so zahlreich? Wir fragen uns bis zu der guenstigsten Bude durch. Direkt neben dem Laden steht das Pura Sengiggi Hotel, umgeben von 2 Spas. Wir checken umgehend dort ein, weil: Zimmer sauber, Service ordentlich, Preis sauber! Den Stadtspaziergang haben wir eigentlich schon absolviert und so bleibt uns Zeit fuer die wohlverdiente Entspannung und Planung der Weiterreise.
Manu wandert am Abend off und checkt ins Spa nebenan ein. Irgendwie ist hier alles ziemlich ranzig und verlassen. D-o-d-g-y! Die aeltere Dame nimmt ihn bei der Hand und fuehrt ihn ins hinterletzte Zimmer des labyrinthischen Salons. Dort erwartet ihn anstatt der Massageliege ein Bett. Da schellt der Spinneninstinkt! Dann doch lieber die Massageliege neben dem Eingang, so dass man sich bei moeglichen Hand"ver"greiflichkeiten gleich aus der Tuere stuerzen kann. Nach 40 Minuten Massage erkundigt sich "Roxanne" mit einer einfachen Wedelgeste des Handgelenks nach dem weiteren Verlauf des Abends. Als nun alles vollends in einem roten Schein zu leuchten beginnt, bleibt eigentlich nur noch die Hechtrolle durch die Vordertuere. Etwas entmutigt, aber weiterhin auf der Suche nach einem respektablen Etablissement, streift Manu die Strasse 20 Meter weiter runter, wo die recht serioese Reklame des Green Leaf SPA Hotels die Besucher anlocken soll. Alles macht einen guten Eindruck. Der Kerl am Hotel verklickert ihm dann, dass das SPA fuer heute geschlossen ist - kein Problem! Morgen dann wieder, oder? Ja, morgen ist wieder was frei, aber er koennte sich auch heute noch ein bisschen was goennen. Zimmerservice moechte die Person es nennen - sehr diskret. Bilanz: 2 SPAS = 2 Bordelle.
Manu wandert am Abend off und checkt ins Spa nebenan ein. Irgendwie ist hier alles ziemlich ranzig und verlassen. D-o-d-g-y! Die aeltere Dame nimmt ihn bei der Hand und fuehrt ihn ins hinterletzte Zimmer des labyrinthischen Salons. Dort erwartet ihn anstatt der Massageliege ein Bett. Da schellt der Spinneninstinkt! Dann doch lieber die Massageliege neben dem Eingang, so dass man sich bei moeglichen Hand"ver"greiflichkeiten gleich aus der Tuere stuerzen kann. Nach 40 Minuten Massage erkundigt sich "Roxanne" mit einer einfachen Wedelgeste des Handgelenks nach dem weiteren Verlauf des Abends. Als nun alles vollends in einem roten Schein zu leuchten beginnt, bleibt eigentlich nur noch die Hechtrolle durch die Vordertuere. Etwas entmutigt, aber weiterhin auf der Suche nach einem respektablen Etablissement, streift Manu die Strasse 20 Meter weiter runter, wo die recht serioese Reklame des Green Leaf SPA Hotels die Besucher anlocken soll. Alles macht einen guten Eindruck. Der Kerl am Hotel verklickert ihm dann, dass das SPA fuer heute geschlossen ist - kein Problem! Morgen dann wieder, oder? Ja, morgen ist wieder was frei, aber er koennte sich auch heute noch ein bisschen was goennen. Zimmerservice moechte die Person es nennen - sehr diskret. Bilanz: 2 SPAS = 2 Bordelle.
Am naechsten Tag machen wir uns mal auf die Suche nach einem Transport nach Flores. Zur Auswahl stehen entweder die weniger lange Bus-Faehre-Bus-Faehre Kombo ueber Sumbawa nach Labuanbajo, oder aber die 3-taegige island-hopping Tour via Komodo und Rinca. Da zahlen wir doch gern die Mille (1.700.000 IDR) mehr und lassen uns bis auf die Blumeninsel schippern. Trotz der Vielzahl an Touristenbueros ist es gar nicht mal so einfach eine qualifizierte Auskunft zu bekommen und alle Anbieter versprechen das Blaue vom Himmel. Wir entscheiden uns fuer Kencana tours, die sich durch eine Mehrzahl an Gruenden von der breiten Masse abheben. Unser einstiger Favorit Perama scheidet aus, denn der ist voll, teuer und deren safety record ohnehin auch nicht makellos. Nachdem wir von 3 roadside Reisebueros 3 verschiedene Auskuenfte zur Tourorganisation und Schiffausstattung bekommen, doppelchecken wir gewonnene Information tags darauf mit dem Kencanabuero vor Ort. Deal!
Am Nachmittag wird Manu nochmal ganz nebenbei von einem alten Kerl gefragt, ob er nicht fuer heute Abend ein Maedchen braeuchte. Jetzt wird's Zeit, dass wir aus dem Puff rauskommen! Weg frei, ihr Zuhaelter! Den letzten Morgen verbringen wir noch den ganzen Vormittag im Kencana-Buero, bis die endlich ihre Tour auf Schiene (oder eher Wasser) bringen. Zumindest geht sich so noch die frittierte Apfeltasche von nebenan aus.
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