Gili Air! Ah, island life! Die Fahrt war ruckizucki vorbei .
Einmal Johnny English plus Abspann. Auf Gili Air angekommen wandern wir mal
durch die Gassen, auf der Suche nach einem Dach ueber dem Kopf. Die
Preisschraube wurde angedreht. Lustig aber, dass sich alle Betreiber dafuer
entschuldigen, dass sie die Zimmerpreise aufgrund der Hochsaison anheben
muessen. Ist eben so. Es gibt Bungalows, mal ranzig, mal weniger ranzig, Hotels
mit Swimmingpool oder auch mit Gartenschlauch, mit Meer- oder auch mit
Kloblick. Zeltplaetze inklusive Zelt bekommt man ab schlappen 150.000 Rupien,
haha! In einer Seitengasse treffen wir auf Firman, der uns einen Bungalow fuer
250k IDR anbietet. Fuer 200k (inkl. Fruehstuck) ist der gekauft! Firdas
homestay (der Begriff homestay ist irrefuehrend) wird geleitet von Firman und
seiner Frau Ida. Beide sind total lieb und zuverlaessig. Gleich gegenueber zimmert uebrigens eine italienische Familie an ihrem neuen Restaurant mit Unterkunft und fuer alle, die die Gilis in naher Zukunft bereisen, moechten wir vorab schonmal die Pizza empfehlen! Den Prototypen haben wir bereits verkostet und der ist fein. Weil Firmans italienische Freunde fuer ihn buergen, geben wir ihm auch unsere Visaverlaengerung in die Hand geben. Das muss
unbedingt noch vor Idul Fitri erledigt werden, sonst kommen wir in den
ungeliebten Visastress. Selbst nach Mataram fahren wollen wir nicht, dafuer
sind wir zu bequem. Ausserdem reissen wir gerade unseren Advanced Open Water an
und sind somit fuer die naechsten Tage fix eingespannt.
Den guten Reviews auf
Tripadvisor folgend, entscheiden wir uns fuer die Gili Air Divers. Man muss sich schon fragen, wie die
fantastischen Bewertungen zustande gekommen sind, denn wir finden den Tauchschuppen
alles andere als erstklassig. Hier ist alles superstressig, dank einem viel zu
engen Zeitplan, der an keinem der 3 folgenden Tage eingehalten werden kann.
Briefing und Einschulung in die Spezialfaehigkeiten, die man durch diesen Kurs
erwerben soll, werden in 5 Minuten Intervallen abgehandelt. Die versprochene Gruppengroesse wird nicht
eingehalten, Fundiver werden mit Kursteilnehmern zusammengesteckt, und und und…
Das ganze Ambiente ist alles andere als freundlich und familiaer und es ist
zumeist nichtmal transparent, wer denn mit wem taucht. Es wird auch kein Wert
darauf gelegt, die Personen untereinander sowie das Tauchteam vorzustellen. Wir
trauen uns zu sagen, dass die Parole hier Quantiaet statt Qualitaet ist. Die
Mission scheint zu sein, soviele Tauchnoobies als moeglich durch den AOWC zu
druecken und gut daran zu kassieren. Eine Anekdote um verschwundene Buddies: Waehrend
eines Tauchgangs wird Manu, als ihm wiedermal viel zu frueh die Puste ausgeht, ohne
Isas Wissen mit einem dive master in Ausbildung, der nicht unserer Gruppe
angehoert, spontan an die Oberflaeche geschickt. Das dies fuer dezente
Verwirrung und Unbehagen fuehrt, scheint hier niemand nachvollziehen zu
koennen.
Die dive sites um die Gilis sind so-so. Hier gibt’s eine
kristallklare Sicht und wir bekommen unsere ersten Schildis und Haie zu sehen.
Die Korallen sind nett, zeichnen sich aber nicht durch besonderen Reichtum und
Vielfaeltigkeit aus. Ansonsten ist das Leben auf Gili gechillt: Schlafen, relaxen, lesen, Kaeffchen, schlafen, relaxen, Nasi campur, schlafen, usw... Nach einigen
Tagen wird uns der Raum aber etwas zu eng (die Insel laesst sich bequem zu Fuss
in 1 Stunde umrunden), der Lagerkoller setzt ein! Wah-hhh!!! Wir warten noch auf
unser Visa, buchen mit Firman den Aufstieg auf den Rinjani in Lombok und
uebersetzen an unserem letzten Tag nach Bangsal, von wo aus wir mit einem
geschmeidigen Minibus bis Senaru, am Fuss des Mt. Rinjani, transportiert
werden.
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| NW-Kueste |
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Fast wie Monopolygeld - warum haben wir nochmal soviel abgehoben? |
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| Morgendlicher Spaziergang |
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| An der Ostkueste |
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| Eier-Diver |
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| Eine Wasserschlange hat sich an unseren Tisch verirrt... |
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... als die Meute Wind davon bekommt, geht's drunter und drueber |
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Ein Iguana... als wir eine der schmalen Seitenstrassen entlang spazieren, stuertzt so ein Ungetuem aus 3m Hoehe auf uns herab |
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| Sunset, west coast |
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| Links im Bild ist der Gunung Agung auf Bali |
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| Pferdekutschen ueberall, dafuer keine Mopeds! |
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Fuer das beste nasi campur der Insel: Warung Muslim |
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| Mit Blick auf Lombok |
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| Wir mit unserem Firman |
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