An unserem letzten Tag in Singapur
springen wir in den durchaus guenstigen Bus nach Johor Bahru. Der
Grenzgang verlaeuft problemlos und ungewohnt schnell fuer
suedostasiatische Verhaeltnisse. Die Strasse nach Johor Bahru ist neu
und sauber, der Verkehr geregelt. Erstaunlich. Das Essen an der
Busstation (nasi kandar) kostet einen knappen Euro und ist verdammt
gut. Die Kommunikation funktioniert zur Abwechslung mal wieder
geschmeidig, denn hier spricht ja fast ausnahmslos jeder Englisch.
Kein Grund mehr also, arme Passanten mit dahergestammeltem Bahasa
Melayu (~ Bahasa Indonesia) zu belaestigen.
Waehrend Juan (auch bekannt unter
seinem Berliner Pseudonym Alex) den Bus Richtung Tioman Inseln
chartert, nehmen wir den naechstbesten Transport nach Melaka, auf
halber Strecke nach Kuala Lumpur.
Am Busbahnhof faengt uns auch schon ein
Hostelbetreiber ab. Wir sind skeptisch und beaeugen ihn kritisch, waehrend er seine Unterkunft in den Himmel lobt. Aber, der gute Mann hat unsere
Aufmerksamkeit und das Angebot klingt gut. So schenken wir ihm unser
Vertrauen und checken unweit des Stadtzentrums im Travellers Planet
ein. Die Dame, die den Betrieb verwaltet, ist eine ganz Suesse und der
Laden ist sauber. We're moving in.
Die Tage vergehen mit
Stadtbesichtigungen, Museumsbesuchen und Fressfesten. Das Futter hier
hat's uns angetan. Malayisch, indisch, chinesisch... Jedes der
vertretenen Voelker bietet fantastische Kueche zum kleinen Preis.
Weil der touristische Fokus Melakas auf dem aeusserst ueberschaubaren
Chinatown liegt, haben wir ausreichend Zeit uns durch little India
(Saravannah!)) und das chinesische Viertel zu mampfen.
Am letzten Tag ziehen wir noch um, denn
fuer guenstigeres Geld gibt's gegenueber der Kampung Kling Moschee in
Chinatown ein feines Guesthouse mit Klimaanlage. Die hat's hier
bitter noetig, denn die feuchte Hitze bringt uns die ersten
schlaflosen Naechte in dem kubisch-kleinen Dachgeschosszimmer. Und
der Ventilator verschafft in etwa soviel Linderung wie ein alter Asthmatiker der durch einen Strohhalm haucht. Zur Abkuehlung bieten sich
untertags die Gefrierschraenke von Einkaufszentren an, an denen die
Stadt nicht zu knapp bestueckt ist. Alles in allem ist unser Start in
Malaysia ein geglueckter mit schoenem (aber superheissem) Wetter,
netten Leuten, grandiosem Essen, toller Kolonialarchitektur, ueberschaubarer Groesse (hier ist alles zu Fuss erreichbar!) und insgesamt einem gutem
Flair.
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Lieber Alex, pass auf dich auf! Der Gute hat seit 1/2 Jahr
schon keine Versicherung mehr |
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| Bumm-Bumm |
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| Der taegliche Gang zum Inder |
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Die Kampung Kling gegenueber unserer Unterkunft.
Danke fuer den allmorgendlichen Weckruf! |
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| Cheng Hoong Teng |
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| Despicable Buddha? |
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| Bereit fuer den Rub-a-Dub |
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| Am Kanal I |
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| Am Kanal II |
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| Echsen! |
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| Westcoastcustomes: Pimp my Rikshaw |
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| Fuer jeden was dabei |
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Ich lass mir auch wirklich jeden Scheiss
andrehen |
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| Die portugiesische Galeere |
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| Beim Bremsabstand verrechnet |
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| Kleine Stadt - viele Museen |
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Im Baba und Nyonya Haus. Tolle Fuehrung,
nur fotografieren darf man nichts |
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Genau das richtige fuer Manu's extra-
breite Patteln |
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| Naechtlicher Spaziergang zur Selat Moschee... |
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...durch ein dunkles (weil neu erbaut und noch nicht be-
wohnt) Stadtviertel. Thriller! |
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| Das Stadthuys |
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