Dienstag, 2. September 2014

02.09-05.09: Malaysia - Melaka: Weet je waar ik Gauda kan vinden?

An unserem letzten Tag in Singapur springen wir in den durchaus guenstigen Bus nach Johor Bahru. Der Grenzgang verlaeuft problemlos und ungewohnt schnell fuer suedostasiatische Verhaeltnisse. Die Strasse nach Johor Bahru ist neu und sauber, der Verkehr geregelt. Erstaunlich. Das Essen an der Busstation (nasi kandar) kostet einen knappen Euro und ist verdammt gut. Die Kommunikation funktioniert zur Abwechslung mal wieder geschmeidig, denn hier spricht ja fast ausnahmslos jeder Englisch. Kein Grund mehr also, arme Passanten mit dahergestammeltem Bahasa Melayu (~ Bahasa Indonesia) zu belaestigen.
Waehrend Juan (auch bekannt unter seinem Berliner Pseudonym Alex) den Bus Richtung Tioman Inseln chartert, nehmen wir den naechstbesten Transport nach Melaka, auf halber Strecke nach Kuala Lumpur.
Am Busbahnhof faengt uns auch schon ein Hostelbetreiber ab. Wir sind skeptisch und beaeugen ihn kritisch, waehrend er seine Unterkunft in den Himmel lobt. Aber, der gute Mann hat unsere Aufmerksamkeit und das Angebot klingt gut. So schenken wir ihm unser Vertrauen und checken unweit des Stadtzentrums im Travellers Planet ein. Die Dame, die den Betrieb verwaltet, ist eine ganz Suesse und der Laden ist sauber. We're moving in.
Die Tage vergehen mit Stadtbesichtigungen, Museumsbesuchen und Fressfesten. Das Futter hier hat's uns angetan. Malayisch, indisch, chinesisch... Jedes der vertretenen Voelker bietet fantastische Kueche zum kleinen Preis. Weil der touristische Fokus Melakas auf dem aeusserst ueberschaubaren Chinatown liegt, haben wir ausreichend Zeit uns durch little India (Saravannah!)) und das chinesische Viertel zu mampfen.
Am letzten Tag ziehen wir noch um, denn fuer guenstigeres Geld gibt's gegenueber der Kampung Kling Moschee in Chinatown ein feines Guesthouse mit Klimaanlage. Die hat's hier bitter noetig, denn die feuchte Hitze bringt uns die ersten schlaflosen Naechte in dem kubisch-kleinen Dachgeschosszimmer. Und der Ventilator verschafft in etwa soviel Linderung wie ein alter Asthmatiker der durch einen Strohhalm haucht. Zur Abkuehlung bieten sich untertags die Gefrierschraenke von Einkaufszentren an, an denen die Stadt nicht zu knapp bestueckt ist. Alles in allem ist unser Start in Malaysia ein geglueckter mit schoenem (aber superheissem) Wetter, netten Leuten, grandiosem Essen, toller Kolonialarchitektur, ueberschaubarer Groesse (hier ist alles zu Fuss erreichbar!) und insgesamt einem gutem Flair.


Lieber Alex, pass auf dich auf! Der Gute hat seit 1/2 Jahr
schon keine Versicherung mehr


Bumm-Bumm



Der taegliche Gang zum Inder

Die Kampung Kling gegenueber unserer Unterkunft.
Danke fuer den allmorgendlichen Weckruf!


Cheng Hoong Teng



Despicable Buddha?

Bereit fuer den Rub-a-Dub

Am Kanal I

Am Kanal II


Echsen!

Westcoastcustomes: Pimp my Rikshaw

Fuer jeden was dabei





Ich lass mir auch wirklich jeden Scheiss
andrehen

Die portugiesische Galeere

Beim Bremsabstand verrechnet


Kleine Stadt - viele Museen

Im Baba und Nyonya Haus. Tolle Fuehrung,
nur fotografieren darf man nichts

Genau das richtige fuer Manu's extra-
breite Patteln


Naechtlicher Spaziergang zur Selat Moschee...

...durch ein dunkles (weil neu erbaut und noch nicht be-
wohnt) Stadtviertel. Thriller!

Das Stadthuys




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