Yokohama. 4 Millionen Einwohner. Die
sind aber kaum spuerbar. Die Atmosphaere ist relaxt. Auf dem Weg zum
Zen Hostel schlendern wir am Baseball Stadion vorbei. Heute liefern
sich die Tigers mit den Baystars ein Duell. 2 Tickets, bitte!
Nach dem Ausflug nach Chinatown
heisst's "Knueppel aus dem Sack". Kurz bevor das Spiel
startet, ergiesst sich ein unerbittlicher Schauer ueber dem Stadion.
Der Konbini um's Eck versorgt uns mit Schirmen und im Stadion hat's
noch Regenmaentel in japanischen Groessen, die sich ueber der Brust
mit einigem Aufwand noch zuknoepfen lassen und die Aermel zumindest
den halben Unterarm bedecken. Go Tigers, go! Wir sitzen im Tigers
Fanblock und die Menge tobt. Die Anfeuerungsrufe werden koordiniert von den zahlreichen Helferlein am Fuss der Sitzreihen, die alle
wichtigen Kommandos soufflieren.
Blanco pfeffert mal wieder einen Ball
ins Publikum und alle stuerzen in Deckung bei diesem unerwarteten
Luftangriff. Waehrenddessen rotieren die fernen Striche mit den
blauen Kapperl'n von Ecke zu Ecke. Das ihr Gewand trotz der
Schlitterparty stets im selben Weiss erstrahlt ist verblueffend. Der
Regen stroemt weiterhin ohne Unterlass. Als wir irgendwann beschliessen, dass
das Match fuer uns gelaufen ist, verzieht sich zustimmend auch der Regen wieder.
Am naechsten Morgen im
Fruehstuecksbereich treffen wir auf den japanischen Daniel
Duesentrieb, der sich hier fuer einige Zeit im Zen einquartiert hat
und fuerchtet, er koenne wegen seiner revolutionaeren und
aufwieglerischen Entdeckungen die Ungnade der grossen Energiekonzerne
auf sich ziehen. Auch ein Attentat will er nicht ausschliessen. Was
hat er denn auf dem Kerbholz? Wissenschafter und Dozent soll er sein.
Free Energy sein Credo. Den delayed Lenz-Effekt macht er sich zunutze. Was
das denn sei, wollen wir wissen? Er verschwindet und tritt Momente
spaeter mit seinem Laborequipment und einem seltendicken Notebook
durch die Tuer, dass wie ein Sandwich aus 2 Standrechner wirkt.
Gluehbirnen und Verteilerdosen werden am Tisch ausgebreitet und jeder
Stecker will sein Gegenstueck finden. Eine kleinere Auswahl an Spulen
und Transformatoren wird praesentiert, die er entweder aus einem 100
Yen Adapter operiert, oder, wie im Falle des 2 kg Trafos, im
Sondermuell erstoebert hat. Ruckzuck entsteht ein einwandfreier Versuchsaufbau. Zuruecktreten, bitte! Um all sein Fachgesimple zu untermauern
kommt auch noch das obligatorische Paper zum Einsatz. Fast haette er
sich in seiner Favoritenliste verklickt und so verfehlen wir nur
knapp Youporn um wenige Pixel. Zumindest haette uns das einen
Themenwechsel beschert.
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Wieviele Atomkraftwerke benoetigen die Japaner, um
all ihre Getraenke zu kuehlen |
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| Chinatown-Impression |
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| Feinste Flossen, treten Sie naeher! |
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| Im Hintergrund der Landmark Tower |
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| Isas Lieblingsfahrgeschaeft |
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| Tiptop ausgestattet |
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| Taunz, oida! |
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Please note the amazing savings in
energy consumption! |
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