T-O-K-Y-O! Mit einem riesen Sack an
Erwartungen kommen wir in die Megalopolis und werden nicht
enttaeuscht. Jeden Meter weit gibt's hier etwas zum Wundern und wir
kommen die erste Zeit mal garnicht aus dem Staunen raus. Wir sind
gefangen in einem Sog aus dahinschnurrenden Toyotas, terminfixierten,
einheitlich schwarz gekleideten Buerozombies (サラリーマン),
dem Duft nach Seetang und rohem Fisch, Menschenwellen die ueber die
extrabreiten Zebrastreifen hetzen, abenteuerlichen Kleiderstilen,
tonnenweise Makeup, das auf den Gesichtern der Japanerinnen
durch die Strassen getragen wird, anstandslos sauber getrimmter und
wohl arrangierter Parks, einem Spiegelkabinett aus Glasfassaden
downtown, verspielten aber auch gerne mal anruechigen Neonreklamen
rund um den Spassbezirk Shinjuku, dem omnipraesenten Laerm der
Pachinko-Buden, suessen Gassen und Kraemerladen in Koreatown,
fantastischen Fernblicken mit einem Sonnenuntergang ueber Tokyos
Haeusermeer von den Roppongi-hills und was weiss ich nicht alles
fuer'n ausgeflipptes Zeuch.
Geschlafen wird mal die erste Nacht
standesgemaess im Sarghotel. Was anderes passt halt nicht in's
Budget. Wir checken mal im Kiba ein und beziehen unsere Raumkapsel.
Es ist werktags und wir sind die einzigen Gaeste. Fuer 5000 Yen steht
uns nicht nur unsere persoenliche Box zu, sondern auch der Zutritt
zum Spabereich einen Stock tiefer, der, muss man leider anmerken,
fuer die Frau weniger zu bieten hat als fuer den Herrn. Manu freut
sich ueber einen extragrossen Jacuzzi, geraeumige (Grossraum-)
Duschen, eine eigene Sauna und einen eigenen Schoenheitssalon mit
muenzbetriebenem Massageknecht. Das hier alles an Pflegeprodukten
(vom Haartonik zum Rasierwasser) im Preis inkludiert ist, ist fuer
den Japaner selbstverstaendlich. Eigentlich braucht man fuer den
Besuch in der Kapsel nichts mitzubringen, hier wird fuer alles
gesorgt.
Am naechsten Tag moechten wir zu
unserem CS host Yoshiko umziehen, aber da die Pute fuer's erste
Treffen gleichmal einen Sitz in einer Isakaya reserviert, wo wir fuer
den Tavernenbesuch 3500 Yen pro Nase hinblaettern sollen, muessen
wir mal ein ernstes Woertchen mit ihr reden. Fuer den Sparefroh ist
das nix. Und nach lakonischem Textnachrichten-Geplaenkel wird uns die Gute ein bisschen zu unrund und wir beschliessen auch den Rest
unserer Tokyozeit in unserer Schuhschachtel zu wohnen. Leute kommen
und gehen. Wir bleiben – ausgenommen der Einrichtung und den
Servicekraeften, versteht sich - die einzige Konstante in diesem
Hotel.
Am letzten Tag boarden wir noch unseren
Zug nach Tsuru, wo wir einen netten Wwoofing host gefunden haben. Mal
sehen, was dass so wird...
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| Spa parat |
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| Der Vorraum zum Spapalast |
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| "I'm a maaan,... in a box! Mph, mph, badadadamm" |
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| Riesenmikrowellen oder Schlafgemach? |
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Mit Frauenabteil - gebt den Frotteuren
keine Chance! Wir sind ja hier nicht
im Rub a Dub |
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| Ein kleines Volk |
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Ein kleiner Reminder zum respektvollen
Verhalten |
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| Tsukiji Fischmarkt I |
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| Tsukiji Fischmarkt II |
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| Tsukiji Fischmarkt III |
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Auf dem Weg vom Tsukiji zum
Hamarikyu Garten |
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| Hamarikyu Garten I |
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| Hamarikyu Garten II |
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| Hamarikyu Garten III |
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| Hamarikyu Garten IV |
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Den Audioguide gibt's gratis dazu...
Bei all den japanischen Namen bleibt aber
leider nur wenig haengen |
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| Hamarikyu Garten V |
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Und nochmehr Hamarikyu,...
So auch die folgenden Pics |
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Ritueller handwash - so wird's gemacht.
Und ja nicht vergessen 3x in die
Haende zu klatschen! |
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| Zojoji Tempel |
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| Pilone vs Tokyo Tower |
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| Strommast-Impression |
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| Ueberwuchert |
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Roppongi Hills werden von einer Riesenspinne
heimgesucht. Wo ist Godzilla wenn man ihn mal
braucht? |
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| Auch im Kapselhotel gefangen |
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"Jo is den heit scho Weihnocht'n?" fragt Lee Mingwei
im Mori Art Museum |
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| So klein ist Tokio |
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Mit Blick in die weite Ferne. Das
Betonmeer reicht bis zum Horizont |
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Puppenausstellung im Obergeschoss.
Wie das thematisch hier her passt ist nicht
ganz klar. |
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| Rushhour |
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| "Are there many sluts in Tokio?" |
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| Broadwalk |
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| Erfreut ihre Bekanntschaft zu machen! |
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| Tori mit Geisterhaeuschen, Yoyogi-Park |
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Sie trifft ihren Traumprinzen im Yoyogi-Park. Dass er
Ornitologe ist, weiss sie noch nicht. |
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Nach Supermarios Vorbild auf gut Glueck
mal einfach alle Pilze probiert |
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| Shibuya Scramble |
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Und ploetzlich oeffnet sich ein verborgenes
Fenster neben dem Fahrkartenautomat. Den
falschen Knopf gedrueckt? |
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| Skurriler Gesang im Koreanerviertel |
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| Mitternachtsbaseball |
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| Blick von den Ruinen des imperial palace |
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| Ganz schoene Gesteinsbrocken |
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| Kois im imperialen Palast |
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| Strassenschlucht |
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Getarnt als Kuechengeraet ist dieser schnieke Hand*ixer. Stelle mir eben vor wie George Foreman dieses Geraet auf QVC bewirbt |
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Am Wochenende verwandelt sich der Streifen hier in Shinjuku in eine Fussgaengerzone |
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| Der ist echt |
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| Ueno Wale |
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| Grossstadtromantik |
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| Das muss ich haben! |
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Ausgelassenes Essen irgendwo in
Ueno |
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