Donnerstag, 25. September 2014

25.09-29.09 Japan - Tokio: Lost in Translation

T-O-K-Y-O! Mit einem riesen Sack an Erwartungen kommen wir in die Megalopolis und werden nicht enttaeuscht. Jeden Meter weit gibt's hier etwas zum Wundern und wir kommen die erste Zeit mal garnicht aus dem Staunen raus. Wir sind gefangen in einem Sog aus dahinschnurrenden Toyotas, terminfixierten, einheitlich schwarz gekleideten Buerozombies (サラリーマン), dem Duft nach Seetang und rohem Fisch, Menschenwellen die ueber die extrabreiten Zebrastreifen hetzen, abenteuerlichen Kleiderstilen, tonnenweise Makeup, das auf den Gesichtern der Japanerinnen durch die Strassen getragen wird, anstandslos sauber getrimmter und wohl arrangierter Parks, einem Spiegelkabinett aus Glasfassaden downtown, verspielten aber auch gerne mal anruechigen Neonreklamen rund um den Spassbezirk Shinjuku, dem omnipraesenten Laerm der Pachinko-Buden, suessen Gassen und Kraemerladen in Koreatown, fantastischen Fernblicken mit einem Sonnenuntergang ueber Tokyos Haeusermeer von den Roppongi-hills und was weiss ich nicht alles fuer'n ausgeflipptes Zeuch.
Geschlafen wird mal die erste Nacht standesgemaess im Sarghotel. Was anderes passt halt nicht in's Budget. Wir checken mal im Kiba ein und beziehen unsere Raumkapsel. Es ist werktags und wir sind die einzigen Gaeste. Fuer 5000 Yen steht uns nicht nur unsere persoenliche Box zu, sondern auch der Zutritt zum Spabereich einen Stock tiefer, der, muss man leider anmerken, fuer die Frau weniger zu bieten hat als fuer den Herrn. Manu freut sich ueber einen extragrossen Jacuzzi, geraeumige (Grossraum-) Duschen, eine eigene Sauna und einen eigenen Schoenheitssalon mit muenzbetriebenem Massageknecht. Das hier alles an Pflegeprodukten (vom Haartonik zum Rasierwasser) im Preis inkludiert ist, ist fuer den Japaner selbstverstaendlich. Eigentlich braucht man fuer den Besuch in der Kapsel nichts mitzubringen, hier wird fuer alles gesorgt.
Am naechsten Tag moechten wir zu unserem CS host Yoshiko umziehen, aber da die Pute fuer's erste Treffen gleichmal einen Sitz in einer Isakaya reserviert, wo wir fuer den Tavernenbesuch 3500 Yen pro Nase hinblaettern sollen, muessen wir mal ein ernstes Woertchen mit ihr reden. Fuer den Sparefroh ist das nix. Und nach lakonischem Textnachrichten-Geplaenkel wird uns die Gute ein bisschen zu unrund und wir beschliessen auch den Rest unserer Tokyozeit in unserer Schuhschachtel zu wohnen. Leute kommen und gehen. Wir bleiben – ausgenommen der Einrichtung und den Servicekraeften, versteht sich - die einzige Konstante in diesem Hotel.
Am letzten Tag boarden wir noch unseren Zug nach Tsuru, wo wir einen netten Wwoofing host gefunden haben. Mal sehen, was dass so wird...


Spa parat

Der Vorraum zum Spapalast


"I'm a maaan,... in a box! Mph, mph, badadadamm"

Riesenmikrowellen oder Schlafgemach?

Mit Frauenabteil - gebt den Frotteuren
keine Chance! Wir sind ja hier nicht
im Rub a Dub

Ein kleines Volk

Ein kleiner Reminder zum respektvollen
Verhalten

Tsukiji Fischmarkt I

Tsukiji Fischmarkt II


Tsukiji Fischmarkt III

Auf dem Weg vom Tsukiji zum
Hamarikyu Garten

Hamarikyu Garten I

Hamarikyu Garten II

Hamarikyu Garten III

Hamarikyu Garten IV

Den Audioguide gibt's gratis dazu...
Bei all den japanischen Namen bleibt aber
leider nur wenig haengen

Hamarikyu Garten V

Und nochmehr Hamarikyu,...
So auch die folgenden Pics




Ritueller handwash - so wird's gemacht.
Und ja nicht vergessen 3x in die
Haende zu klatschen!

Zojoji Tempel


Pilone vs Tokyo Tower

Strommast-Impression

Ueberwuchert

Roppongi Hills werden von einer Riesenspinne
heimgesucht. Wo ist Godzilla wenn man ihn mal
braucht?


Auch im Kapselhotel gefangen



"Jo is den heit scho Weihnocht'n?" fragt Lee Mingwei
im Mori Art Museum


So klein ist Tokio

Mit Blick in die weite Ferne. Das
Betonmeer reicht bis zum Horizont


Puppenausstellung im Obergeschoss.
Wie das thematisch hier her passt ist nicht
ganz klar.


Rushhour

"Are there many sluts in Tokio?"


Broadwalk

Erfreut ihre Bekanntschaft zu machen!


Tori mit Geisterhaeuschen, Yoyogi-Park


Sie trifft ihren Traumprinzen im Yoyogi-Park. Dass er
Ornitologe ist, weiss sie noch nicht.

Nach Supermarios Vorbild auf gut Glueck
mal einfach alle Pilze probiert

Shibuya Scramble


Und ploetzlich oeffnet sich ein verborgenes
Fenster neben dem Fahrkartenautomat. Den
falschen Knopf gedrueckt?






Skurriler Gesang im Koreanerviertel



Mitternachtsbaseball


Blick von den Ruinen des imperial palace

Ganz schoene Gesteinsbrocken

Kois im imperialen Palast

Strassenschlucht





Getarnt als Kuechengeraet ist dieser schnieke
Hand*ixer. Stelle mir eben vor wie George
Foreman dieses Geraet auf QVC bewirbt



Am Wochenende verwandelt sich der Streifen hier in
Shinjuku in eine Fussgaengerzone


Der ist echt

Ueno Wale

Grossstadtromantik






Das muss ich haben!


Ausgelassenes Essen irgendwo in
Ueno

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