Heute ist Erledigungstag: Einkaufen, WOF erneuern, tanken, Faehre buchen, Trek buchen, Adapter umtauschen,...
Blenheim eignet sich gut fuer die meisten dieser Aufgaben. Zudem gibt's in der Naehe noch das Omaka Aviation Heritage Center, gespickt mit super-realistischen Dioramas zu verschiedensten Episoden der kriegerischen Luftfahrt waehrend der Jahre des WWI. Regie gefuehrt hat hier niemand anderer als Peter Jackson himself. Der Unterhaltungswert reicht vielleicht nich an einen LOR heran, aber wer zumindest ein bisschen Interesse fuer den 1ten Weltkrieg, Luftfahrt, Silikonfiguren, Maenner in Uniform oder einfach nur fuer den Namen Manfred aufbringen kann, der wird hier gut bedient.
Nachdem wir einige der genannten Punkte von der Liste streichen koennen, machen wir uns auf gen Picton. Dort wird noch die Ueberfahrt auf die Nordinsel gebucht sowie ein Wassertaxi in die Marlborough Sounds und einen Passierschein fuer einen Streckenabschnitt des Queen Victoria Track. Fuer 220 NZD bringt uns Bluebridge in ein paar Tagen nach Wellington und fuer 42 NZD pP. schippert uns das Wassertaxi morgen von Torea Bay nach Punga Cove. Aber zuerst verbringen wir mal eine kostenlose Nacht in der Moetapu Bay, bevor wir am naechsten morgen zum Cowshed Campingplatz fahren, der sich gegenueber der Torea Bay, auf der anderen Seite des Huegels, befindet. Am naechsten Morgen starten wir los, um 8:15Uhr ist pick-up. Der Wassertaxi-Chauffeur hat 4 Passagiere, uns inklusive. Leider muss das Maedel aus Tawain mit ihrem suessen rosa Tagesrucksaeckchen bis zum aeussersten Punkt der MS fahren, wodurch wir erst um 10:00Uhr in der Punga Cove von Bord gehen. Von dort an sind's nochmal etwa 30km bis zurueck zum Kuhstall. Wiedermal ist der Track mit 9 Stunden angegeben. Was das heisst, wissen wir ja schon. Wir marschieren also los und begegenen auf dem Weg zahlreichen Mitwanderern, Gatschstrecken und dunklen, kuehlen Passagen ohne viel Aussicht. Der eatwell-spot entschaedigt fuer vieles, aber nicht fuer alles. Insgesamt ist der Track den Hype nicht wert. Und weiter geht's, noch ein Stueck... Und um die Ecke... Und... Track-Ende! Nach 5 Stunden stehen wir verbluefft wieder beim Cowshed. Wir relaxen noch den Rest des Tages, bekommen von einer lieben Kiwi-Familie einen Fisch als Dankeschoen dafuer, dass wir ihr gestrandetes Boot wieder ins Wasser schieben und lassen uns diesen auf Anfrage sogar noch fachmaennisch filetieren. Heut nacht pennen wir nochmal in der Moteapu Bay, verbringen den sonnigen naechsten Tag an Ort und Stelle und duesen Tags darauf nach Picton und borden unsere Faehre nach Wellington. Goodbye south island!
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