Montag, 21. April 2014

21.04-25.04: Motueka und Abel Tasman: Zu Land, zu Luft und zu Wasser

Der Morgen des 21. ist sonnig und warm und bei diesen ueberaschenden Konditionen laesst es sich schon am McKee aushalten. Motueka ist nur einen Katzensprung entfernt und flux wird die i-Site konsultiert wegen Skydive und Unterkunft. Manu bucht seinen Tauchgang durch die Luefte auf den naechsten Tag. 13000 ft fuer 299 neuseelaendische Dollaries, good price. Die Dame am counter gibt uns noch ein referral fuer den Vineyard Tourist mit auf den Weg, wo wir dann auch einchecken. Fuer 12 NZD / Person gibt's hier alles was das Camperherz begehrt. Die Kueche ist fully equipped und Isa macht jeden Tag zum Backtag. Wir lernen endlich den korrekten Gebrauch der active dry yeast, der granulatartigen Trockenhefe, die sich nur im lauwarmen Wasser aufloesen laesst. Also "nur" ist wohl nicht ganz korrekt. In Aceton wuerde sich diese wohl auch aufloesen, Wasser ist nur die gesuendere Option.
Morgen dann: Sonne... bis Punkt 1 Uhr, dann ziehen dichte Wolkenfelder ueber Motueka. Regen. Da bekommt das dive in Skydive eine neue Bedeutung. Der Termin wird also auf den naechsten Vormittag verschoben, 11 Uhr. Bis dahin wird dahingegammelt. Wir lernen die anderen Gaeste des VT kennen, darunter Tristan und Anais, die ihren Neuseelandaufenthalt mit Aepfelpfluecken verbringen. Stolz erzaehlen sie, wie sie heute 1000 NZD (sprichwoertlich) gepflueckt habe - Feiertag sei Dank. Eine entspannte Zeit verbringen wir mit den beiden und werden von ihnen und ihren Kollegen jeden Tag mit frischen Aepfel und Birnen aus dem Felde versorgt.
Demain: Puenktlich um 11 Uhr stehen wir bei Skydive Abel Tasman auf der Matte. Nach kurzer Wartezeit wird Manu mit ein paar anderen Tauchern in den Fernsehraum gefuehrt, wo sich erstmal Werbung in eigener Sache abspielt. Das 10 minuetige Video strotzt vor Action. Nur die Explosionen fehlen - also doch kein Michael Bay. Die Vorzuege eines Kameramanns, der einen waehrend dem Flug begleitet, werden hier Laenge mal Breite dargelegt und irgendwie geht mir dieser pitch ganzschoen auf die Nerven. Ich habe ja mit guter Absicht einen Flug ohne diesen freifallenden Paparazzi gebucht. Und das nicht nur um mir die 200 NZD zu sparen. Weil aber doch einige scharf darauf sind, ihren Muettern einen kleineren Herzkasper ins Osternest zu legen, wird Manu's Flug 2 Stunden nach hinten verschoben. Schlussendlich wird aber auch Manu von der fliegenden Blechkiste in die Luefte befoerdert und nach 15 Minuten scenic flight stuerzt Ewan mit ihm in die Tiefe. Die Aussicht ist superb: Vom golden glaenzenden farewell spit im Nordwesten, der wie ein sandiger Kiwischnabel in Meerenge pickt, bis hin zu den schneebedeckten Gipfeln der Kaikoura range, ist von dieser koenglichen Perspektive alles zu sehen. Auch Mt. Taranaki auf der Nordinsel laesst sich problemlos erspaehen. Wuerde Ewan jetzt noch auf den "ten-eighty" verzichten, waere das ein entspannter erster Sprung. Dank dieser Trudlerei und den 200 km/h Fallgeschwindigkeit verabschiedet sich seinerseits auch der Orientierungssinn und fluechtet ueber den auralen Notausgang.
Tags darauf haben wir auch schonwieder Programm. Da zeigt sich auch, wie froh wir ueber die langersehnten Sonnentage sind. Heute kajaken wir und zwar von Marahau (vor dem Abel Tasman) bis hin nach Anchorage Bay (im Abel Tasman) und spurten die 11 km durch den urigen Regenwald zurueck. Ohne schweres "great walk"-Gepaeck laesst sich die 4 h Strecke in 2 1/2 h abspazieren. Es sei auch gesagt, dass man den vielseits beworbenen Seehunden um Adele island nur mit etwas Glueck begegnet. Ansonsten war's top!
Anschliessend sind wir wieder in Motueka beim VT. Frisches Brot muss wieder her... Und den Zopf nicht vergessen!

Fluffy Chix




Armageddon-Posing fuer Anfaenger

...sitzen auf dem Trockenen
 
Double Action


Anchorage Bay


Blick ueber den Abel Tasman Nationalpark

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