Mittwoch, 5. Februar 2014

05.02-11.02: Kratie: Dort, wo der irre Wady schwimmt

Der Abholzeitpunkt vom A Triple 5 ist wieder sehr grosszuegig veranschlagt. Irgendwann zwischen 6:30 und 7:30 Uhr, nicht unueblich fuer Kambodscha. Der vorsichtige Reisende steht dann schon um 5:50 Uhr auf. Der Bus ist - warjaklar - verspaetet.  Die naechsten 15 Minuten sammeln wir erstmal Mitreisende auf, bevor wir um 8:00 Uhr, keine 150m von unserem Pickup-Spot entfernt, den Bus wechseln muessen. You must be kidding me!
Die anschliessende Fahrt nach Kratie via Kompong Cham braucht auch seine Zeit. Satte 12 Stunden anstatt der behaupteten 8.  In ‘Kra-chee’, wie die Einheimischen sagen, gammeln wir wechselweise im Heng Heng I und II. Der Ort selbst ist direkt am Mekong gelegen und bekommt dadurch schon einen guten Flairbonus. Nicht zuletzt wegen der vorzueglichen Sundowner. Die Unterhaltungsmoeglichkeiten in Kratie sind allerdings aeusserst beschraenkt. Auch das Angebot an Restaurants und Bars ist recht einseitig. Kein Grund zur prandialen Heiterkeit. Hier ist eben der passende Ort fuer eine fried rice und fried noodle Diaet. Wahlweise mit Schuhsohle oder Mekongfisch. Letzterer ist zu empfehlen und vermutlich die beste Moeglichkeit, einen Irrawady Delphin anzutreffen. Manu’s gastrale Probleme, die ihn seit Siem Reap begleiten, werden sofort als Lamblien interpretiert und liefern ihm einen guten Grund fuer eine allmorgendliche Duenndarm-Desinfektion. Dazu dient 4-Jahre junger Jim Beam Industriewhiskey von unserem lokalen Ethanolspezialisten.
Um das Dorf gibt’s dann ein paar schoene Flecken. Einerseits die im Mekong gelegene Kho Trong Insel, die von Kratie spotbillig (1 Fahrt = 0,25 USD) angefahren wird und einen relaxten Rundwanderweg durch kambodschanische Stelzensiedlungen und unter gruenem Blaetterdach bietet, als auch eine Mopedfahrt in den Norden Richtung Stung Treng. Die Fahrt fuehrt ueber Kampi nach Sambor, mitten hinein in die Pampa, wo die Wege nur noch schwer passierbar sind. Auch Menschen finden sich hier nicht recht viele. Manu legt etliche Kilometer zurueck und bringt, trotz 2-facher Einbalsamierung mit Sunblocker, einen kirschroten Sonnenbrand mit.  Achja, Delphine sehen wir natuerlich keine, aber wir lassen uns ja auch nicht auf so eine arschteure Tour ein.
Schlussendlich trudeln auch Anna und Chrise ein und wir feiern unser Wiedersehen mit einem kleineren Besaeufniss im U-Hong, wo’s ausser Beer Lao nichts Gescheites gibt. Im Silver Dolphin buchen wir noch auf die Schnelle Bus und Boot nach Don Khon (eine der 4000 Inseln) in Laos. Wir zahlen 15 USD dafuer, dass wir uns zu Viert auf die Rueckbank quetschen duerfen und an der laotischen Grenze abgezockt werden. Das Visa kostet 44 USD inklusive Stempelgebuehren - zu krass.


'Kampf den Parasiten' oder ' Suff und Sonnenuntergang'


Tempel auf Kho Trong

Durch die Buesche erspaehen wir eine
schwimmende Siedlung

Unvermutet: Saftiges Gruen


Bootsanlegestelle Kho Trong

Les vaches qui rites

Offroad

Wo bin ich da nur hingeraten?

Weder Schatten noch Leute... Zeit umzukehren

100 Saeulen Pagode


Burn baby, burn!

Viele mehr oder weniger gute Bruecken fuehren
entlang der Strecke

Kampi, wo der irre Wady haust...


Im Sueden von Kratie


Dass wir uns noch treffen: Chrise, Isa und Anna

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