Freitag, 24. Januar 2014

24.01-27.01: Phnom Penh: Heimat der Phnom-Penhner

Von Kampot ist's nur ein Katzensprung nach Phnom Penh, der Hauptstadt Kambodschas und laut LP die Perle Suedostasiens. Frappierend ist die neue Hitze und die unzaehligen Remork-Lenker (Synonym fuer Tuk-Tuk. Also fuer ein Gespann aus Fahrer, Moped und ueberdachtem Anhaenger, in dem wahlweise zwischen 1 und 8 Personen Platz finden). Von allen Seiten schallt ein meist freundliches, oftmals unmotiviertes, ab und an aber auch laestiges  “Sir, you need Tuk-Tuk?”. Ausgefuchste Fahrer konfrontieren den unbedarften Touristen mit persoenlichen Fragen nach Namen, Herkunftsort, Alter und was nicht sonst noch allem, wobei diese Investigationen nur der Ebnung des Weges zur alles entscheidenden Master-Frage dienen, wohin Sir (unabhaengig vom Geschlecht) gerne gebracht werden moechte. Wir quartieren uns nach nicht allzulanger Suche in einem Hostel ein, zu welchem uns der Tuk-Tuk Chauffeur (in Folge werden Vertreter dieses Berufsstandes nur noch als Tuktukker bezeichnet)  unseres schnell gewonnenen Vertrauens bringt. Das Ravuth Guesthouse ist fuer 9 USD (ohne Warmwasser) ein Schnaeppchen und der Staff ist wirklich nett. Phnom Penh selbst hat ein paar wichtige Sehenswuerdigkeiten, wie das Palastgelaende mit deren Silberpagode, die Maerkte, dass Tuol Sleng Genozid Museum und - etwas ausserhalb liegend - die sogenannten Killing Fields von Choeung Ek. Alles davon ist absolut sehenswert. Ohne strenge touristische Agenda laesst sich aber auch einfach nur das Treiben auf den Strassen als eine Sehenswuerdigkeit begreifen. Vom relaxten Kampot kommend, fuehlt man sich hier wieder wie ein Landei. Vergleichsweise viele Bettler und/oder Landminenopfer, Trubel, Verkehr und eine bescheidene Luft steuern zum kambodschanischen Grossstadtpuls bei. Von Prostitutionsgeschaeften jedweder Art sehen wir die Tage ueberraschenderweise nichts. Vermutlich, weil wir uns nach Einbruch der Dunkelheit nicht entlang touristischer Pfade bewegen. Am letzten Abend gibt sich Manu noch einen Kun Khmer Kampf in der Arena - als Zuseher. Zu welcher der beiden grossen Austragungsorte Manu gebracht wurde, bleibt ein Raetsel. Wer jedenfalls mal gerne unter Einheimischen sein moechte, der bekommt dies hier fuer freien Eintritt geboten. Die Stimmung ist berauschend!


Im Nationalmuseum: Hier gibt's vorallem
hinduistische Skulpturen. Mit Abbildungen
von Vishnu wird nicht gegeizt.

What the fuck?

Zeug am Wat Phnom

Am Wat Phnom gibt's Voegel zu erstehen.
Aber: Lieber den Dollar in der Tasche,
als wie den Spatz in der Hand

Drive-in Fussmassage 


Im Tuol Sleng Knast I

Im Tuol Sleng Knast II

Isa und ihr Geisterhaeusschen auf dem Palastgelaende

Schreine ueber Schreine

Im Hintergrund der Thronsaal

Die Ausgestorbenheit erinnert ein bisschen ans
DaiNam Wonderland, nicht?

Khmer Chippendales

Die Musik gibt den Box-Rhythmus vor

Blau verliert. Man achte auch auf
den interessierten Schiedsrichter.


Allmorgendliche Kollekte. Diesmal haben
sie den Ladenbesitzer umzingelt!

Angkor Wat in klein


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