Kampot Travel bringt uns von Ha Tien an der kambodschanischen Grenze nach Kampot, daher auch der Name der Reiseagentur (Aha!). Der Bus hat erstmal eine 3/4 Stunde Verspaetung. Eigentlich sollten wir das Thema Verspaetung hier garnicht mehr erwaehnen. Wir sind nun weitestgehend immun gegen solche Aergernisse Sorte Bagatelle. Das Gepaeck wird mit offenem Kofferraum transportiert. Dabei dient ein hingeworfenes Seil als grobmaschige Absturzsicherung. Der Grenzuebertritt braucht dann, wie gewoehnlich, seine Zeit. Dabei macht es aber keinen Unterschied, ob man selbst zum Schalter geht, oder es sich von einer der laschen Angstellten vom Reisebuero machen laesst. Hinter der Grenze ist ploetzlich alles anders. Die Kambodschaner sehen nicht nur anders aus, sondern sind auch noch von ueberraschend erfreulicher Freundlichkeit beseelt. So zumindest der erste Eindruck. Die Suche nach einem Schlafplatz ist zunaechst nicht sehr erfolgreich, bessert sich aber mit dem zweiten Tag. Das vom einsamen Planeten empfohlene Ta Eng Guesthouse ist naemlich leider unter aller Kanone. Fuer 15 USD pro Nacht quartieren wir uns lieber im sauberen und weitestgehend mueckenfreien NyNy ein. Zwar sind wir hier der Beschallung durch den Magic Sponge ausgesetzt, dafuer passt sonst alles.
Kampot ist sauber, durchdrungen mit tollen Lokalen, einem suessen kleinen Stadtkern und einer Uferpromenade, die einen den Sonnenuntergang hinter dem Bokor (mit seinen stolzen 1000m) geniessen laesst. Fast jeden Tag kehren wir im Sister's Cafe und beim Captain Chim ein - top choice! Die Umgebung wird dann mit zwei rasanten Rollerausfluegen gescannt.
Tour 1: Bokor Hill: Die als einzige gebuchte Tour in den Bokor Nationalpark ist fuer 10 USD pro Person ein Schnaeppchen. Bei den grossen Agenturen zahlt man aber gerne zusaetzliche 3 USD Kommission. Es geht hinauf auf den Berg, zu den Ueberbleibseln der Khmer Rouge Festungen, zu den eher trockenen Wasserfaellen und hinab zu einer abschliessenden sunset-cruise entlang des Teuk Chhou, wo sich der Tag wunderbar mit einem kambodschanischen Bierchen ausklingen laesst. Welches, nebenbei bemerkt, echt gut ist!
Tour 2: Phnom Chhnorg: ... ist kaum zu finden. Auf der Route Kampot - Kep beim "Phnom Chhnorg Resort''- Schild links abgebogen und der Staub- und Huegelpiste etliche Meter weit gefolgt. Die Aussicht auf die Doerfer, Menschen und Felder ist spitze. Nachdem wir auf die Hoehle treffen, begruesst uns eine Delegation einheimischer Kinder. Diese Armee Minderjaehriger fuehrt uns mit ihrem ausgesprochen guten Englisch durch die BAT-Hoehle mit ihrem vor-angkorischen Schrein und bewacht unseren Flitzer. Unversehens ist unser Angestelltenstab auf 8 Personen angewachsen, welcher dann auch leistungsgerecht entlohnt werden moechte. Unsere Hoehlen-Expeditionstruppe besteht dabei nur aus 5 Leuten. Lady Gaga wird mit der verantwortungsvollen Aufgabe betraut, dunkle Passagen mit ihrem LED Laempchen auszuleuchten. Der junge Bursch erzaehlt ein bisschen was zu dem historischen Hintergrund und das andere Maedel ist mit, weil bei ihr zuhause nichts in der Flimmerkiste laeuft. Nach einer Erkundungsdauer von etwa 5 Minuten sehen wir auch schon Licht am Ende des Tunnels. Ein kurzweiliges Abenteuer.
Tour 3: Kep: Isa ist am hackeln und Manu duest nach Kep. Dort trifft er auf einen ganzen Haufen aggressiver Makaken, die (mit Menschenfleisch?) gefuettert werden wollen. Rund um Kep findet sich die schoenste Pampa mit Dschungeltempeln und versteckten Hideouts sowie dem Kep Nationalpark. Dort begibt sich Manu auf eine einsame Wanderung durch den Dschungel. Die Ruhe des Urwaldes wird nur durch die akustischen Zeichen der Zivilisation unterbrochen, die, von Kep ausgehend, gegen die Haenge schallen.
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| "Hey sir, you need sleeper tuk tuk?" |
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| Irgendwie geht's immer |
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| Proteine und zwar nicht mal schlechte |
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| KambodschanerInnen und die Mundhygiene |
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| Von der Uferpromenade Kampot geschossen |
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| Siggi Fremdenfuehrer |
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| Teile des Hoehlenforscherteams |
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| Kampot, Umgebung |
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| Fancy Mundschutz |
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| Unsere kleine Farm |
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| Schotterweg nach Kampot |
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| Lingas als Zeichen der Fruchtbarkeit |
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| Unten ist's subtropisch. Oben nicht. |
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Das verfallene Kampot Casino am Bokor wird
leider restauriert |
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| Nja,.. eher nicht |
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Und bei diesem Wetter ist der eigentliche Grusel,
der diesem Gebiet anhaften sollte, schnell verflogen |
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| Mit Meerblick |
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| Gruen, soweit das Auge reicht |
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| Mit einem Suff hinein in den Sonnenuntergang |
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| Chewbacca ist auch an Bord |
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| Wasserfall auf dem Bokor |
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Ist garnicht so einfach, mal nur einen
vor die Linse zu bekommen. |
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| Heimat der Riesenkrabbe |
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| Ein Skatepool... mitten im Dschungel |
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| Blick aus dem Kep Nationalpark |
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