19:30-7:30 Uhr: Fahrt im TREKKING open tour bus von Nin Binh nach Hue in die Kaiserstadt. Die Nacht im Bus war schlafraubend. Wir wandern also halbparalysiert durch die Zitadelle (das Wahrzeichen der Stadt und im wesentlichen eine zerbombte Minimundusausgabe der Verbotenen Stadt in Beijing) und das Drumherum. Den 24. Dezember verbringen wir ganz casual in der Altstadt im stilvollen "Les jardins des caramboles", welches unter franzoesischer Leitung steht. Das Essen dort ist prima, so auch der Service. Die Zeit bis zum 25. und der Ankunft von Schwendiger/Haemmerle verbringen wir im Phuong Lan, das wir an dieser Stelle waermstens an alle Backpacker weiterempfehlen moechten. Wem die hausgemacht Marmelade von Mama abgehen sollte, der wird hier reichlich mit selbst kredenzter Mangojam, Ananaskonfitüre und anderen exotischen Marmelade-Kreationen beglueckt. Nun, da die family da ist, ziehen wir gleich um's Eck: in das 4 Sterne Hotel Moonlight, wo der Service scheinbar hinter'm Mond lebt. Der Staff und das Management beweisen hier Unfaehigkeit in vollendet veredelter Form. Probleme mit Umbuchungen, Sprachbarrieren, alles abnickende Hotelmanagerinnen und ein Gym ueber dem Zimmer, das um 6:00 Uhr morgens seine Tore oeffnet. Die potentiellen Morgensportler stampfen ihren Weg ueber das Laufband mitten in unsere Gehoergaenge.
Aber sonst ist alles vom Feinsten. Mit der Familie unternehmen wir einen lustigen Kochkurs. Von Shrimps schaelen und mahlen, ueber Reiskuchen backen, Fruehlingsrollen rollen, bis zur Herstellung eines Erdnussdips, ist alles drinn. Auch das resultierende Dinner ist fein. Das beweist: Unter fachkundiger Anleitung koennen auch die Langnasen was asiatisches auf den Tisch stellen, was nicht vom Chinamann um die Ecke kommt.
Bevor wir am 28. gemeinsam weiter nach Hoi An reisen, unternehmen wir noch einen recht misslungenen Mopedausflug zu den umliegenden Grabstaetten. Bis zur Ersten geht mal alles glatt, dann folgt der Abstieg: Starker Regen, gerissenes Gaskabel, defekte Benzinanzeigen und Kickstartversuche. Isa und mir bricht der motorisierte Gaul auf der Hauptstrasse ein. Gluecklicherweise werden wir von einem aktivierten Mechaniker mit der Fuss-auf-Auspuff Technik bis zu seinem Bretterverschlag von Werkstatt geschoben. Das Gaskabel wird fuer 80.000 Dong gefixt und wir lassen uns den Spass natuerlich vom Vermieter berappen. Isa's Mama sitzt zum ersten Mal auf dem blechernen 2-Rad und macht trotz widriger Bedingungen eine gute Figur.
Ausserdem unternehmen Franzi, Clara, Matthias und Emanuel noch einen Ausflug zur Blindenmassage und lassen sich dort fuer wenig Moneten ordentlich versohlen. Eine Stunde fuer etwa 4 Dollar. Alles in allem war die Massage grossartig, wenn auch ein wenig riskant wegen der oftmals schlagenden Technik. Ein paar ordentliche Koerpertreffer waren da schon dabei, auch in unmittelbarer Naehe des Weichteilbereichs.
Schoen war's! Nur bloed, dass es in Hue um diese Jahreszeit immer so grau ist...
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| In der Zitadelle: Was fuer ein Truemmerhaufen |
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| Mit dem Bike um Hue |
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| Bei der Thiên Mụ Pagode |
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| 2-Rad Sportlerin |
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| Les jardins des caramboles |
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| Family reunion |
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| Kiss the cook |
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| Brave Schueler: Toni, Matthias und Hilde |
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| Ich mach Shrimpmehl aus dir! |
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| Kochduell |
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| Unsere festliche Tafel |
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Teamwork: Du kochst und ich fress
dir alles unter den Fingern weg |
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| Eine von Hue's royalen Grabstaetten |
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| Breakdown |
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Waehrend der Reparatur besichtigen
wir den Dorffriedhof, waehrend die
anderen ueber die Koenigsgraeber schlendern |
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| Rainmanagement |
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