Wir haben einen Direktflug nach Espiritu Santo. Als wir nach 3 Stunden angenehmen Flugs auf Santo landen, haut uns die hohe Luftfeuchtigkeit und die Temperatur fast aus den Socken. Aber alles besser als frieren. An dem schnuckelig kleinen Flughafen braucht das Personal mal eine gute Ewigkeit um uns den Stempel in den Pass zu drucken, aber es zeigt sich sofort, dass die Leute hier von einer fantastischen Ruhe und Gelassenheit beseelt sind.
Einmal durch den Check, wartet auch schon unser Host Mike auf uns. Der Exil-Ire duest mit uns zu seinem Anwesen unweit des Flughafens. Aber was ist hier auch schon weit voneinander entfernt? Wir schliessen umgehend Bekanntschaft mit den beiden Surferinnen Carmen aus Barcelona und Ping aus Liuzhu. Mike ist heute, wie auch die folgenden Tage, zeitlich hard-pressed und wir machen uns nach kurzer Rast auf zu seiner Kawa-Bar, dem HQ im "Stadt"-Zentrum. Der Kawa ist ein traditionsreiches Getraenk auf den pazifischen Inseln. Waehrend jedoch vielerorts schwacher Instantkawa kredenzt wird, kommt man in Vanuatu in den Genuss frisch angeruehrten Kawas, der laut mehrfachen Berichten um einiges intensiver sein soll. Die Wirkung des Kawas wird unterschiedlich beschrieben. Die einen vergleichen es mit einem schwachen Jolly, andere spueren keinen Effekt (so wie Isa), andere knockt es total aus (so wie Ping) und wieder andere verspueren einfach nur eine angenehme Entspannung und Wohlbefinden. Nach 3 Shells ist man fuer gewoehnlich bedient, aber solange die Runde halt noch am laufen ist, wird bestellt. Next shout! 5 Becher spaeter sind alle total relaxt. Nur Ping kommt gleich 2-Mal das Geimpfte hoch. Ihre Gesichtslaehmung wird sie den ganzen Abend nicht mehr los und obwohl der Kawa die Sprechgeschwindigkeit drastisch reduziert, plappert unsere chinesische Freundin freudig weiter. Ueber den Effekt laesst sich streiten, aber beim Geschmack sind sich alle einig: Der Trunk ist grauenhaft! Stechend bitter-medizinisch. Wir haben erstmal genug von dem Zeug.
Morgen kommt auch schon unser Freund Chris an, der eigentlich schon seit heute in Vanuatu ist. In der Hauptstadt Port-Villa, um genau zu sein. Von dort schwingt er sich auf's Frachtschiff und geht nach 30 Stunden Seekrankheit in Luganville an Land. Wir ziehen von Mike um zu Hollingsworth, dem 2ten Couchsurfer auf dieser Insel. Der ist ein gebuertiger Insulaner und stammt aus Ambae. Er und seine Familie empfangen uns mit offenen Armen und wir werden in einem der Kinderzimmer einquartiert. Waehrend wir 3 nun alle vorhanden Matrazen okkupieren, muss Hollings Neffe auf dem Fussboden uebernachten. Die Tage bei seiner Familie sind gepraegt von fantastischen Stories, Kampfeinlagen mit Cleo, dem Juengsten der Truppe, musikalischen Abenden (Isa kann Chris Ukulele schon nicht mehr hoeren, nachdem jeder Passant im Vorbeigehen darauf herumduedelt) und Tueten-Nudelsuppe. Waehrend wir die Abende beinahe immer im Rahmen der Familie verbringen, sind wir untertags auf Entdeckungstour und besichtigen mit Chris und Ping (die uns leider nach wenigen Tagen verlassen muss) die touristenfreien Touristenziele:
Million Dollar Point: Dort hat die US Armee mit Ende des 2ten Weltkriegs Kriegsgeraetschaften im Millionenwert vor der Kueste versenkt. Auch mit einfacher Schnorchelausruestung lassen sich dort Panzer, Maschinengewehre, Schiffswracks, Gabelstapler, Baumaterialien und allerlei Fische und Korallen bestaunen.
Blueholes: Ri Ri, Nanda, Matevulu. Beim Ri Ri gibt's zwei Lianen und ein urwaldliches Setting. Das Nanda Bluehole ist elendstief und von einem Blau, wie wir es bisher noch nicht gesehen haben. Man hat das Gefuehl in einem riesigen Aquarium zu schwimmen und das Wasser ist dermassen klar, dass man ungehindert bis auf den Grund des 10-13m tiefen Beckens sieht. Ausserdem gibt's hier auch Fischis. Ein 5m Jump von einem der umliegenden Baeume in's erfrischende Nass ist mit etwas Kletterarbeit moeglich. Die Matevulu Lagune hat fuer uns aber den meisten Charm. Das Areal ist groesser als die beiden Vorgaenger und es gibt fantastische Swings und einen 10-15m hohen Baum, der ueber das Wasser ragt. Allerdings gibt's auch hier weder eine Leiter noch Stufen und Monkeypower ist gefragt. Manu versucht sich einmal der Spitze und beruecksichtigt eine Stromlinienform. Nur die Lippen presst er nicht zusammen und die Wasserbremse spuelt ihm die Oberlippe mit dem Druck eines Feuerwehrschlauchs gen Nase. Ausser einem kleinen Cut ist aber zum Glueck nichts passiert.
East Coast Highway: Beim Espiritu gibt's fuer 7900 Vatu chinesische Flitzer fuer 24h. Zumindest die ohne Klimaanlage. Und so machen wir uns auf den Weg gen Nordosten, bis nach Port Olry (picture perfect beach!), mit diversen Stops entlang des Weges. Es ist schon absolut erstaunlich, wie abgelegen manche der Siedlungen doch sind.
SS Coolidge: Mit Coral Quays ausserhalb von Luganville unternehmen wir auch unsere ersten 2 Wracktauchgaenge. Nachdem unsere letzte Unterwasserexpedition nun doch schon im Januar war und wir dort auch nur in 10m Tiefe dahingetuempelt sind, sind wir auch schon etwas aufgeregt. Es geht jetzt in's Innere des ehemaligen Kreuzfahrtschiffs und spaeteren Truppentransporters und das Ganze spielt sich in einer Tiefe von bis zu 33m ab. Das wir dafuer nicht zertifiziert sind scheint hier niemanden zu jucken. Wir ziehen's durch und es ist fantastisch. Fische, Korallen, Armeeglumpat, und und und... Ueberbleibsel aus einer anderen Zeit in einer anderen Welt. Isa ist total aus dem Haeuschen und ueberlegt sich als professionelle Wracktaucherin durchzustarten.
Zusammenfassend ist das ein fantastischer Urlaub von der stressigen Reiserei. Die Lokals haben die Ruhe weg und deren Lebensgefuehl ist ansteckend. Bei all dem Sonnenschein, dem Ueberfluss an Tropenfruechten und den freundlichen Leuten, laesst sich der Reisealltagsstress hier schnell vergessen.
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| 4 Brueder |
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| Auf der Ladeflaeche von Mike's Truck |
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| Ping. Totally high on Kawa. |
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| Carmen am Markt |
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| Blick von Mike's Pforte auf's Meer |
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| Seine kleine Farm |
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| Kawa, what else? |
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| Chris ist da! |
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Million Dollar Point mit Million Dollar
Sixpack |
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Pings "soldier's bread" schmeckt wie altes
Zeitungspapier |
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| Kungfu Unterricht |
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| Chinesenwahnsinn und Kokosnuss |
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| Kein Mensch ausser uns |
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| Rechts vom Strand |
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| Altes Kriegsgeraet der US Armee |
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| Auf Aore |
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| Denen schenke ich die Freiheit... |
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...und die kommen in Ping's chinesische
Fruehstueckssuppe |
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| Anlegestelle Aore |
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| Wir und der missionarische Mann-Vanuatu |
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Chris's legendaeres Thai Chicken Curry...
Dafuer hat er 3/4 aller Zutaten aus Neuseeland importiert |
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| Ping und David |
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| Unser Host Hollings in seinem Buero |
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| Mapagei |
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| Schau nicht so, dass ist mein Nestbauinstinkt |
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| Papageienzunge |
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| Chris und Mali tauschen Zaertlichkeiten aus |
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| Break-ya-face am Ri Ri Bluehole |
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| Ping ist aeusserst schuechtern |
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| Tour von Luganville nach Port Olry |
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Der Strand von Port Olry - ausser den ortsansaessigen Kids
ist hier niemand |
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| Paw Paw |
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| Und Passionfruit zum Spottpreis |
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| Wasserratten |
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| Gud Wota, gud Leif |
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Das erste Mal in einer chinesischen
Seifenkiste |
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| Cleo und Mel |
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| Matavulu I |
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| Matavulu II |
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Fantastische Swingmoeglichkeit beim
Matavulu Bluehole |
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| Vor unserem ersten wreck dive |
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| Vom Dach aus hat man den besseren Blick |
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| Am Markt |
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| Kokosnussmilch selbst gemacht |
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| Kinderarbeit |
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| Am Unity Park Strand mitten im Dorf |
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| Musical Moments |
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| Man beachte den 3ten Preis |
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| Unser Zimmer |
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| Six-pack bun |
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| Quirky |
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| Der Sizzling Chicken dampft vor sich hin |
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Super pre-teenage mutant ninja power
justice warrior |
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| Die dicksten Kochbananen hat der... |
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| Mali und Uke |
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Unsere liebe Gastfamilie... nur Dale fehlt auf dem Foto...
der ist wohl gerade wieder am Zocken |
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