Warum haben wir eigentlich nicht den Flieger genommen? Unser carbon-footprint ist eh schon nicht mehr zu retten... Aber, ach,... Zugfahrten haben wir eigentlich ganz lustig in Erinnerung gehabt. Allerdings gab's in den ersten 85 Stunden Zugfahrt mit der Transsib keine schreienden Teufel im Wagon. Hier geht's heute rund. Der blonde Baby-Bruellaffe beschallt den kompletten Wagon mit seinem ohrenbetaeubenden Gekreische. Ab und an stimmt eines der anderen Kids mit ein und sie schliessen sich zusammen zu einem nervenzerfetzenden Kanon. Die kindliche Chor der Kakophonie begleitet uns den gesamten Weg von Sydney nach Melbourne - 10 Stunden. Die Ohrenstoepsel sind zum Glueck griffbereit, daemmen aber auch nur gerade soviel, dass nicht das Trommelfell birst.
In Melbourne steigen wir benommen aus dem Zug. Waere dieser seit den Zeiten des Goldrausches nichtmehr geoelt worden und mit angezogenen Bremsen gefahren, er haette nicht mehr an der inneren Ruhe nagen koennen. Wir beschaffen uns schnellstmoeglich eine ueberteuerte Miky Karte fuer's oeffentliche Transportnetz und duesen zu unserem fantastischen CS Host Elliott, dem Musiker und Koch, in die Suburbs bei Reservoir. Dort verbringen wir die naechsten Tage musikalisch, mit Stadt- und Lokalerkundungen, mehrmaligen Besuchen im Lentil as Anything und spassigen Zusammenkuenften in der von Couchsurfern besiedelten WG. Das vielgelobte Melbourne laesst nach unserem Geschmack ein bisschen das Flair Sydneys vermissen und ist generell einfach viel zu busy und um diese Jahreszeit auch schon entsprechend kuehl.
Recht spontan haben wir uns dazu entschieden, in waermere Gefilde umzuziehen und nach allem was uns unser Freund Chris aus Auckland uns ueber die pazifischen Inseln vorgeschwaermt hat, buchen wir schnell einen Flug von Brisbane nach Espiritu Santo in Vanuatu. Wir erkundigen uns, ob er nicht auch kommen moechte. viel Wichtigeres steht doch grad eh nicht in seiner Agenda. Und tatsaechlich, der Kollege kommt! Wir setzen uns am 16ten in den Flieger gen Brisbane und werden dort von Salina (einer Freundin Marie's) vom Flughafen abgeholt. Wir verbringen noch einen entspannten Abend mit fantastischem, selbstgemachtem, malayischem Essen und eine gute Nacht in ihrem gemuetlichen Zuhause, bevor wir am naechsten Tag auf den Flieger nach Vanuatu springen! Sie laedt uns herzlich dazu ein, nach unserem Inseltrip wieder bei ihr zu verweilen und dankend nehmen wir das Angebot an.
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Ja wer liegt denn da? 10 Stunden wuetendes
Geplaerre... da sind selbst schon die anderen
Kids genervt |
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Gemuese gut und guenstig am Victoria's
Market |
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| Citybikes inkl. Helm |
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Abbotsford Convent - darin verbirgt sich
das Lentil as Anything |
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Gib soviel du willst... Dafuer gibt's zahlreiche
Speisen, vegetarisch und bio |
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| Initiativen fuer eine bessere Welt |
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| Elliott mal ganz normal |
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Im Zug. Heute Nacht haben die Kontrolleure Elliott
erwischt und dass obwohl er uns heute Mittag so eine gute
Ansprache zum Thema Schwarzfahren gehalten hat |
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| Couchsurfer Meeting im Fitzroy Beergarden |
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No running im botanischen Garten; man kann's
echt uebertreiben |
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| Blick vom ANZAC memorial auf die Stadt |
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| Cedric und Carine in Elliotts Proberaum |
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| Helen und Rosie - Ueberall Musik |
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| Rosie mit der autoaggressiven Sugar |
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