Freitag, 8. November 2013

08.11-09.11: Huangshan: Mr. Hu, thank you!

Alles klappt wie am Schnuerchen. Wir treffen Franzi am morgen und mit leichter Verspaetung in Huangshan village, welches 3 Busstunden von Hangzhou entfernt liegt, an, da sie ueber Nacht mit dem Zug von Shanghai angereist ist. Ihr Rucksack sieht nicht nur voll aus, sondern beinhaltet auch das ansehnliche Snackinventar eines Strassenladens. Freude, Freude! Wir haben naemlich in puncto Verpflegung gepennt. Zusammen geht's nach Tangkou, wo uns Mr. Hu zu seiner Basis fuehrt. War zwar nicht geplant, ist aber aeusserst konvenient. Der suesse Froschmann bucht fuer uns ein Zimmer im Behaihotel am Gipfel des Huangshan, das er mit dessen 4 Sternen bewirbt. Tatsaechlich, es stimmt! Ich hab's im Lonely Planet nachgezaehlt: 1,2,3...4 Sterne! Fuer 80 Kroeten pro Person ist das Angebot erstaunlich verlockend. Los geht's! Vor dem Aufstieg lassen wir uns noch ein gutes Stueck mit dem Bus kutschieren. Nach 30 Minuten Fahrt fuehlen wir uns dem Gipfel schon sehr nahe. Leider ist dem auch so und der bright summit ist nach 2 1/2 Stunden erreicht. Das tolle Wetter troestet allerdings ueber den Verlust der nur passiv erklommenen Hoehenmeter hinweg. Das Komfortfeeling endet dort, wo es haette starten koennen. Mr. Hu, sie alter Fuchs! Mit unserer von Mr. Scoobidoo selbstverfassten Zimmerreservierung werden wir auf verschlungenen Pfaden, vorbei am teppichverzierten Tanzsaal, hinter die Angestelltenbaracken, zu einem geheimen Feldlazarett gefuehrt. Es ist kuehl hier drinn! Auch ein bisschen siffig. Die Suche nach dem Abendessen gestaltet sich schwierig. Das 4-Sterne essen sieht mal nicht so lecker aus und ist dazu noch affenteuer. Eine Tuetensuppe muss also her! Keiner der Laeden am Gipfel hat etwas Vergleichbares. Nur alte Eier (mindestens 1000 Jahre alt). Also woher nehmen, wenn nicht stehlen? Ploetzlich... Pruefender Blick links, pruefender Blick rechts... da zaubern die 2 jungen Maedels hinter der Theke ein paar Suppen hervor. Wie wir spaeter, bei dem Versuch den Suppenbestand nochmal aufzustocken, feststellen muessen, ist der Verkauf der Instantsuppen verboten. Die Maedels sind auch ploetzlich weg.
Um 20:30 Uhr sind dann bereits alle am Muetzen. Gut so. Wir stehen naemlich bereits um 4:30 Uhr auf, um den Sonnenaufgang vom lions peak aus zu beobachten. Naja, war wohl zu frueh. So stehen wir also noch ewig mit 50 ChinesInnen im Dunkeln. Der anschliessende Aufstieg zum 1900m hohen lotus flower peak is sublime! Chris und Manu steigen ab bis ins Tal, waehrend die Maedels per cable car zu den kissing fishes duesen. Affencount: 1! Dort gibt's nicht nur ausschliesslich fuss-hungrige Fische, sondern eigentlich ein recht passables SPA rundherum. Wer haette gedacht, dass der dresscode einen Badeanzug vorsieht? Die Aussicht, die beiden europaeischen Tanten in chinesische Bademode zu quetschen, macht den Mann am counter sichtlich nervoes. Schlussendlich bekommen beide aber einen passenden Ueberwurf, Modell "Russische Mama".

"Argh,...
Wer hat den ganzen verdammten Scheiss bestellt?!?"

Catwalk






2 Wuerste und ein Maedel am Stiel






Behaihotel, im Tanzsaal

Baracken

Morgen am Huangshan


Chinesisches Posing

Vorarlberger Posing

Von der Spitze des lotus flower peak

Franzi am bright summit


Am Fuss des Berges

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen