Mittwoch, 6. November 2013

06.11-08.11: Hangzhou: "S-e-r-v-i-c-e, wie in Teeservice!"

Nach Hangzhou im hardseater. Diesmal haben die Chinesen die Tastentoene auf maximale Lautstaerke gestellt. Nach 2 1/2 Stunden im Zirkuszug kommen wir in Hangzhou an. Die Hostelsuche dauert, ist aber erfolgreich. Eigentlich macht das international youth hostel beim Trommelturm auch was her. Es stellt sich aber bald heraus, dass der Angestelltenstab das Wort Kompetenz nicht buchstabieren kann. Eigentlich waeren die Fragen ja denkbar einfach zu beantworten: "Wann fahren denn bitte die Busse nach Huangshan village?" Mal moechten uns die Freunde fuer diese einfache Auskunft bis zur west bus station schicken (1 Stunde entfernt). Nach weiterem Draengen dann doch eher nur zur Post (15 Minuten entfernt). Aber... Nix Englisch! Nach weiteren Minuten dringlichen Insistierens wuerden sie uns doch gerne die east bus station ans Herz legen (1/2 Stunde entfernt). Das man den Busfahrplan von Anfang an schon haette online einsehen koennen, ist augenscheinlich ein banaler Einfall. Aber auf diese Erkenntnis kommen nur die hoechstgetakteten Super-Gehirne der ansaessigen Hostelbediensteten. Immerhin konnten wir uns durch das laestige Gefrage 120 Kuai und 1-2 Stunden Stadtrundfahrt sparen.
Aber und das ist viel wichtiger: Die Stadt besticht durch ihren Charme, das kleinstadtliche Flair und den grossartigen westlake sowie die umgebende Natur. Auch das Wetter passt und wir unternehmen einen langen Rundgang um den See. Am Abend stoesst Chris zu uns und wir machen uns parat fuer den morgigen hike.






Der Kampf um das dickste Teleobjektiv geht weiter


Sonnenuntergang ueber dem west lake

Einer der vielen Parks am west lake

Chris und Manu am Busbahnhof

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